Tag 7: Wasserspass am Reschenpass

Heute Morgen ging es, wieder gegen 9 Uhr, im Nieselregen los. Der Regen wurde immer stärker. Noch nicht ganz komplett Durchnässt, kamen wir in der Schweiz gegen 11 Uhr an.
GrenzhütteMartina“ wurde zur Stärkung kurz vor dem Aufweg über den Pass genutzt.
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Nachdem wir dem Shop die letzten Brötchen und Baguettes abgekauft hatten, waren wir bereit:
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Wir wussten allerdings noch nicht was auf uns zu kommt. :-)
Der Reschenpass war definitiv steiler als der letzte. Es goss wie aus Kübeln und wir waren von innen nass vor Schweiß sowie von außen nass vom Regen.

Bilder vom Gipfel und co. habe ich mir durch die Umstände gespart.
Bei der Auffahrt waren es im Schnitt 6-11 km/h.
Wieder haben alle durchgehalten! Keiner musste absteigen!
Doch diesmal gab es Verluste: Ich hatte als Fahnenträger versagt, nur der untere Teil der Fahne war noch da! Tragisch!

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Ziemlich erschöpft nahmen wir wieder eine kleine Stärkung im nächsten Supermarkt „Baguette“, vergleichbar mit unserem Dölger, zu uns.
Mit unseren wenigen Handtüchern konnten wir uns einigermaßen trocknen.

Es herrschte kriesen Stimmung. Gerade mal 34 km auf dem Tacho! Wir entschlossen uns zunächst den starken Regen zu umgehen und uns in einem Hotel ein Zimmer zu nehmen.

Einer von uns war sehr erschöpft wir wollten keine Grippe o.ä. provozieren.
Schwankungen von warm auf kalt durch Pausen und co. sind nicht zu unterschätzen!

Wir entschlossen uns jedoch noch ein paar Kilometer abzureißen.
Also rein in die letzten trockenen Klamotten, die klammen darüber und weiter ging die Fahrt, nach ca. einer Stunde Pause.

Wir hofften auf besseres Wetter und waren uns im klaren das unser Streckenplan gefährdet war. Einen Bus wollten wir nur im absoluten Notfall nutzen.
Wir mussten aus diesem (Regen-)Tal raus!

Nach ca. einer Stunde Fahrt hatten wir wieder etwas besseres Wetter und
auch einiges an Strecke zurückgelegt. Es gab sogar eine richtig gute Abfahrt!
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Gegengen 16 Uhr hatten wir schon mehr geschafft als wir erwartet hatten.
Zeit zur Stärkung mit Sachertorte und Pizza!
Der Regen war nur noch sehr schwach und legte schließlich eine Pause ein.
(Das Geländer am Cafe war eine Perfekte Wäscheleine!)
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Wir nutzten den nächsten Campingplatz und verworfen die Hotel Pläne wieder. Noch vor 18 Uhr kamen wir in Prad im Vinschgau an.
Camping Residence Sägemühle****, 2013 zum Campingplatz des Jahres gekührt! Zu Recht!
Kostenlose Dusche, Hallenbad und !funktionierendes! WiFi! Top Service!
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Gourmet Essen!
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Doch nun begann der Kampf um die Waschmaschine (4x) und den Trockner (2x)!
Wachen wurden bei 50 Grad Celsius und tropenähnlicher Luftfeuchtigkeit aufgestellt.
Diese CAMPER! 😉
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Hier noch ein Bild unserer Hupsysteme:
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Fazit: Nur 77 km, geschafft, aber super Erholt! Wir müssen die differenz nun Rausreißen!

Hier die Bilder des Tages als Galerie:

7 Gedanken zu „Tag 7: Wasserspass am Reschenpass

  1. Birgit Schrötter

    Guten Morgen,
    Ihr habt schon sooo viel geschafft, den Rest macht ihr auch noch!! Jetzt rollt es ja – fast – nur noch :) (Gell Hermann)
    Echt Schade, dass ihr nicht so viel Glück mit dem Wetter, Rädern (sagte ich nicht – nur eine Panne!!) und für den motorisierten Verkehr gesperrten Straßen habt wie wir. Aber es braucht ja auch ein bisserl Wallfahrtscharakter 😉
    Ab halb elf brennt ein Kerzchen für euch!
    Ganz viele liebe Grüße schickt euch
    Birgit
    Ride on!!!!!

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    1. Regina & Roland

      Hallo ihr Radler,
      tolle Leistung von Euch ! Wir lesen immer ganz gespannt eure Berichte und freuen uns über die Bilder. Laßt Euch nicht unterkriegen, auch wenn das Material nicht immer so mitspielt ! Ihr schafft das ! Wir denken an Euch und drücken Euch die Daumen, das ihr in Rom heil ankommt !
      Liebe Grüße an Alle !
      Regina & Roland

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  2. Testarossa

    Das ist ja echt ein Mist mit dem Wetter, schade! Aber ich finde es umso bemerkenswerter, dass ihr euch nicht unterkriegen lasst, Hut ab!! Wie kommt man über Martina und die Schweiz zum Reschenpass? Kenn nur die Autostrecke. Das Hupsystem ist – hm – durchaus interessant…Verliert das Gesamtziel nicht aus den Augen, ihr habt nun schon so viel erreicht – dass es mal Stress gibt bei den ganzen Widrigkeiten, ist ganz normal. Schick euch gutes Karma, bleibt gesund und pannenfrei :-))

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  3. Michaela Jens und Samuel

    Hallo ihr lieben, wir sind bisher jeden Tag mit euch mit gefahren (am Computer) :-)
    Und wollen euch mal sagen dass ihr super seid.
    Die Hoffnung mit dem DD in Rom einzurollen könnt ihr euch allerdings abschminken.

    Die Bilder sind toll, Anna Maria wollte immer die Planschbilder anschauen (Baden am Wasser).
    WIr wünschen euch viel Kraft Gesundheit Freude und ein pünktliches Ankommen in Rom.
    Ciao

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  4. Mari Schwarz

    Hi Jo,

    witzig wußte gar nicht das es eine zweite Hütte von mir gibt.
    Hoffe für dich es gab wieder viel leckeren Kartoffelsalat……ha,ha,ha…man Träumt danach so schön 😉

    LG Martina

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  5. Peter E.

    Hallo Ihr Lieben. Wenn Ihr diese Zeilen lest habt Ihr hoffentlich die 8. Etappe bei guten äußeren Bedingungen erfolgreich und pannenfrei hinter Euch gebracht und den durch die 7. Etappe entstandenen Rückstand aufgeholt. Viele Begegnungen in der letzten Woche drehten sich um Eure „Tour da Roma“ ……. womit ich sagen möchte, dass viele Leute mit ihren Gedanken bei Euch sind, was man ja auch durch die Einträge hier im Blog sieht. Heute Abend könnt Ihr Halbzeit feiern und dürft auf Eure bisherige Leistung sehr sehr stolz sein. Schöpft daraus die nötige Kraft und Energie für die nächsten 8 Tage, damit wir uns am 4.8. in Rom gesund wiedersehen werden. Darauf freuen sich alle „Bus-Wallfahrer“ und ich persönlich wirklich sehr. Ci vediamo presto a Roma – Peter E.

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  6. silvia kraiß

    Hallo ihr Radler!
    Dass ihr die Anstiege so super geschafft habt, ist wirklich eine Höchstleistung! Ich wünsche euch trotz
    einiger Unstimmigkeiten eine gute Gemeinschaft, nicht so viele Regengüsse. Jojo, hast du Max mit
    Globuli versorgt? Wollten dich eigentlich kurzfristig in Rom überraschen, aber der Bus hat keine
    Plätze mehr frei! Schade! Liebe Grüße von
    Silvi, Jupp, Gerda und Bruno sowie der ganzen Kraiße Familie

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